Babylotse Frankfurt - Damit das neue Leben gelingt!

Fakten kurz gefasst

Die Crespo Foundation, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und die Stadt Frankfurt am Main gehen neue Wege in der Frühprävention.
Das in Hamburg entwickelte Programm »Babylotse« wird Familien zum frühestmöglichen Zeitpunkt Beratungs- und Hilfsangebote unterbreiten. Erste Einsatzorte sind das Bürgerhospital und die Städtischen Kliniken Höchst, operativer Projektträger ist der Kinderschutzbund Frankfurt.

Kern des Projekts ist seine Lotsenfunktion für Eltern mit psychosozialen Belastungen in das bestehende Netz Früher Hilfen.

Projektstart
Ende 2014
Teilnehmer
Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, Bürgerhospital Frankfurt am Main e.V.
Projektverlauf
  • Strukturierte Datenerfassung
  • Vertiefende Gespräche mit geschulten Babylotsen zur Ermittlung des konkreten Unterstützungsbedarfs der Familien
  • Empfehlung & Vermittlung passender Angebote der Träger Früher Hilfen
  • Erstellung und Pflege einer Datenbank
Kooperationen

Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg

Projektkontakt




Cora Stein
Telefon: +49 (0)69 271079514
cora.stein(at)crespo-foundation.de



Was ist Babylotse Frankfurt

In Frankfurt am Main werden pro Jahr ca. 11.000 Kinder geboren, etwa 8.000 von ihnen leben mit ihren Familien auch in Frankfurt. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass bei circa einem Drittel der Familien mit Neugeborenen rund um die Geburt weiterer Informations- und Unterstützungsbedarf unterschiedlich starker Ausprägung besteht. Dies entspricht in Frankfurt jährlich ca. 2.500 Familien. Erfahrungsgemäß finden dabei Familien, die eine intensivere Unterstützung rund um die Geburt eines Kindes benötigen, oft nicht von sich aus den Weg in die Familienbildungsstätten oder Beratungsstellen. Dies gilt insbesondere für Eltern, die ausgeprägten Belastungssituationen ausgesetzt sind.
Zur Lösung dieses Problems bedarf es der Etablierung neuer Strukturen: Die Crespo Foundation und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft haben dies in Frankfurt am Main in die Wege geleitet und werden diesen Aufbau gemeinsam mit Partnern nachhaltig vorantreiben.
Kern des Projekts ist seine Lotsenfunktion für Eltern mit psychosozialen Belastungen in das bestehende Netz Früher Hilfen. Dies erfolgt in den drei Schritten Erkennen (mittels eines strukturierten Anhaltsbogens) - Klären (vertiefendes Gespräch mit geschulten Babylotsinnen zur Ermittlung des konkreten Unterstützungsbedarfs) - Vernetzen (Empfehlung und Vermittlung passender, möglichst wohnortnaher Angebote der Träger Früher Hilfen).
Die Vermittlungsarbeit wird durch eine Datenbank unterstützt, in der präventive Angebote wohnortnah und thematisch sortiert abrufbar sind.

Babylotse Frankfurt. Ein Projekt der Crespo Foundation, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Stadt Frankfurt am Main.
Träger: Deutscher Kinderschutzbund, Bezirksverband Frankfurt am Main e.V.
In Zusammenarbeit mit der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH und dem Bürgerhospital Frankfurt am Main sowie der Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg SeeYou.




Drei Fragen an Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Kinderschutzbund Frankfurt

Herr Schäfer, was ist Ihr Verantwortungsbereich beim Programm Babylotse?
»Gemeinsam mit den Stiftungen arbeite ich an der strategischen Planung und Ausrichtung des Projekts. Ich trage die Gesamtverantwortung für die Umsetzung und muss sehen, dass alle Zahnräder ineinandergreifen und rund laufen. Außerdem bin ich für die Öffentlichkeitsarbeit und die Gewinnung zusätzlicher Fördermittel zuständig. Bis zur endgültigen Implementierung in den Kliniken und der Übernahme durch die Projektkoordinatorin, die das Programm operativ betreuen wird, laufen alle Vorbereitungen bei mir zusammen.«

Was ist das Besondere an der Organisationsstruktur des Projekts - im Vergleich zu anderen Unterstützungsangeboten, die sich im Raum Frankfurt an Familien richten?
»Die wesentlichen Faktoren bestehen darin, dass wir mit Babylotsen das erste flächendeckende Frühe-Hilfen-Projekt in Frankfurt realisieren, das systematisch alle Familien erreichen möchte - und das auch kann. Ungewöhnlich daran ist, dass hier zwei Stiftungen und gleich zwei städtische Dezernate nachhaltig miteinander kooperieren: das Sozial- und das Gesundheitsdezernat. Nur über diese Struktur erreichen wir eine derart breite Streuung und Durchdringung. Mit dem Hamburger Mutterprojekt übernehmen wir ein bestehendes, evaluiertes und erprobtes Modell und übertragen es auf Frankfurt. Somit brauchen wir keines der üblichen Pilotprojekte mehr, sondern müssen nur einige regionale Anpassungen vornehmen. Ein großer Vorteil!«

Warum ist aus Ihrer Sicht der Kinderschutzbund der passende Träger für das Projekt?
»Da sind wir in vielerlei Hinsicht prädestiniert: allem voran über unser Leitbild, uns für die Verwirklichung der >>> UN-Konvention für die Rechte des Kindes einzusetzen.
Wir engagieren uns für den Ausbau der sozialen Sicherheit für Familien. Wir wollen helfen,
ohne zu stigmatisieren, unsere Haltung ist geprägt von einem wertschätzenden Familienbild - unabhängig von Konfession und Herkunft. Hinzu kommt unsere Erfahrung - der Kinderschutzbund feiert dieses Jahr sein 60jähriges Jubiläum. Wir haben eine langjährige Expertise im Kinderschutz und der Prävention von Kindeswohlgefährdung. Da wir zudem frei
von finanziellen oder Auslastungsfragen sind, können wir die Lotsenfunktion völlig unabhängig ausfüllen.«

Und >>> hier geht's zur Homepage des Kinderschutzbund.




Ansprechpartner

Crespo Foundation
Cora Stein
Telefon: +49 (0)69 2710795- 14
cora.stein(at)crespo-foundation.de

Kooperationspartner

Operative Trägerschaft:

Deutscher Kinderschutzbund, Bezirksverband Frankfurt e. V.
Comeniusstraße 37
60389 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 97 09 01 10
Fax: (069) 97 09 01 30
dksb(at)kinderschutzbund-frankfurt.de
www.kinderschutzbund-frankfurt.de


Kooperationspartner:

Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt
Untermainanlage 5
60329 Frankfur
Telefon: 069 - 789 889 - 0
Telefax: 069 - 789 889 - 900
info@sptg.de

www.sptg.de


Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Gotenstraße 6-8
65929 Frankfurt a. M.
Telefon: 069 3106-0 (Zentrale)
Telefax: 069 3106-3030
info@klinikumfrankfurt.de

www.klinikumfrankfurt.de


Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gemeinnützige GmbH

Nibelungenallee 37‒41
60318 Frankfurt am Main
Telefon: 069 1500 ‒ 0
Fax: 069 1500 ‒ 205
info@buergerhospital-ffm.de

www.buergerhospital-ffm.de


Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg
Liliencronstr. 130
22149 Hamburg
Telefon: 040 / 673 77 – 730
Fax: 040 / 673 77 – 740
info(at)nachsorge-hamburg.de

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