»Was mich in letzter Zeit in der Kunst beeindruckt hat?
Die leuchtenden Augen der an einem Vermittlungsprojekt teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die nach einem abschließenden Präsentationskonzert - nicht selten zum ersten Mal im Leben - ‘ihren’ Applaus entgegennehmen. Eine Erkenntnis daraus: In der aktiven Beschäftigung mit Klängen - Musik selbst ist ja nur ein Spezialfall von Klang - verliert sich der Begriff des ‘Neuen’ in der ‘Musik’. Es bleibt allein die Musik - vielleicht der Beginn einer Leidenschaft?«
Prof. Bernhard Wulff


open percussion

Einkaufszettel für einen modernen Percussionisten
2 Sets Congas
1 Paar Bongos
1 Chinesisches Becken
1 Triangel
5-7 Shakers und Tambourins mit und ohne Fell
2-8 Tanzrasseln und Glöckchen
10 Gehänge von Fruchtschalenkörpern
2 Paar Schläger
1 Gong
Nicht käuflich, aber unbezahlbar:
Eigenkreationen zum Drauftrommeln...


Fakten kurz gefasst

Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungsbereichen in einem künstlerischen Entwicklungsprozess zusammenzuführen war das Ziel von open percussion. Schlagzeugstudierende trafen auf Frankfurter HauptschülerInnen und entwickelten gemeinsam mit KünstlerInnen aus anderen Kulturkreisen in einem mehrtägigen Workshop ein Konzert.
Als Auftakt zu open percussion fand am 8. Februar im Haus am Dom das Konzert
»Das Neue und das Fremde« in Kooperation mit dem Akademischen Zentrum Rabanus Maurus - gefördert von der Bernbeck-Stiftung - statt, zu dem auch SchülerInnen aus mehreren Hauptschulen eingeladen waren.
Mitwirkende waren Prof. Bernhard Wulff, Leitung und Moderation (Hochschule für Musik Freiburg) Dandarvaanchig Enkhjarga »Epi«, Obertongesang (Mongolei)  Murat Coşkun, Handtrommel (Türkei/Deutschland) und das Freiburger Schlagzeugensemble.


Projektbeginn
Februar 2010
Laufzeit          
Auftaktkonzert am 8. Februar 2010, 4-tägiger Workshop und gemeinsames Abschlusskonzert im Herbst 2010
Projektinhalt
SchülerInnen aus Hauptschulen, die in einem früheren Projekt an für sie oft ungewohnte (klassische) Musik herangeführt wurden, wagten nun den Schritt hin zu Neuer Musik und erprobten sich in aktivem Musizieren. Die Lehrenden wurden in den Workshop eingebunden, um Ideen für den eigenen Musikunterricht zu entwickeln. Die jungen MusikerInnen machten so erste Erfahrungen mit Musikvermittlung:
Sie lernten, Vermittlungsprojekte zu konzipieren und umzusetzen.
Projektpartner
Karmeliterschule, Kerschensteinerschule, Sophienschule, Hochschule für Musik Freiburg, Rabanus-Maurus-Akademie.
Mit freundlicher Unterstützung der Bernbeck-Stiftung.




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